Was macht ein Hundepsychologe?

Der Hundepsychologe erklärt bzw. erläutert dem Hundebesitzer das Hundeverhalten, um ein besseres Verständnis zu erreichen,wenn es Probleme im Zusammenleben zwischen Hund und Halter gibt.

Eine Verhaltensbeeinflussung des Hundes findet nur dann statt, wenn es wirklich nötig ist.

Der Hundepsychologe arbeitet nicht nur an und mit dem Verhalten des Hundes. Oft ist es auch wichtig und notwendig, am Verhalten der Besitzer zu arbeiten.

Durch genaues Analysieren des Verhaltens von Tier zu Tier bzw. Mensch zu Tier (und Tier zu Mensch) können Sie aufzeigen, durch welche Änderung bei Mensch und Tier die Verhaltensauffälligkeit der Tiere korrigiert werden können.

Hundepsychologen sind also Spezialisten auf dem Gebiet der Problemhundebeurteilung und Hilfestellung. Sie betreiben im Allgemeinen keine Hundeschulen, die Welpen, Junghunden oder auch erwachsenen Hunden in Gruppenkursen oder im Einzelunterricht eine „Grundausbildung“ vermitteln.Diese Grundausbildung ist, gerade in der heutigen Zeit, wichtig und gut und wird von Hundetrainern vorgenommen.

Wie Sie sich die Arbeit eines Hundepsychologen noch vorstellen können

Stellen Sie sich bitte mal einen Eisberg vor. Über der Wasseroberfläche sehen Sie 1/8 des gesamten Eisbergs und dieser Teil entspricht dem Problemverhalten Ihres Hundes.

Verursacht wird das Problemverhalten jedoch in den 7/8 unter der Meeresoberfläche. Das sind die Bereiche, zu denen u.a. Gesundheit, Ernährung, richtige Beschäftigung, artgerechte Haltung, Stressfreiheit/Entspannung, trainieren von Stress-Anpassungs-Strategien (Coping), Prägung, Sozialisierung und Hund-Halter-Beziehung und auch die Beziehung zu anderen Lebewesen gehören – also die gesamten Lebensbedingungen und Beziehungen des Hundes.

Durch die Analyse aller Eisberg-Bereiche durch den Hundepsychologen erhält der Klient eine umfangreiche Beratung, Training und Coaching, wie Er (oder Sie) mit seinem Hund vor allem im Alltag und in den konkreten Problemsituationen umgehen darf, d.h. was Er tun oder lieber nicht tun sollte, damit Er für seinen Hund und sich selbst ein schönes (Hunde-)Leben erschafft.

Dabei geht es um einen ganzheitlichen Ansatz und nicht um ein Symptom-bekämpfendes Training. Es darf Leichtigkeit entstehen, in dem die Lebensbedingungen für das Hündchen – und gegebenenfalls auch Halters/Halterin – verändert und so stressfreier und artgerechter werden.

Selbstverständlich kann Ihnen ein Hundepsychologe auch konkrete Techniken zeigen, wie Sie Ihren Hund einfach und mit positiven Mitteln „formen“ können.