Hundepsychologe und Coach

Ich habe eine Weile gebraucht, bis ich wirklich und ganz und gar „auf den Hund gekommen“ bind – seit einigen Jahren begleiten mich nun Hunde in meinem Leben.

Und seither ist einiges passiert: Begleithundeprüfung absolviert, Zuchtstätte etabliert, zahlreiche Fortbildungen und Seminare besucht, Literatur zum Thema „Hund“ regelrecht verschlungen.

Weitere Einflüsse – zuvorderst durch Hunde-Trainer, -coaches und –psychologen – spielten und spielen eine große Rolle. Einige davon sind aus der heutigen Sicht mehr als fragwürdig andere mehr als wertvoll anzusehen.
Wenn ich heute eine Essenz aus meinem aktuellen Wissen über Hunde extrahieren sollte, würde ich es ungefähr so formulieren:

Ich kann sagen, dass es DIE EINE Wahrheit über Hunde NICHT gibt. Jeder Hund (genau wie jeder Mensch auch) ist individuell. Alle Hinweise, die man hinsichtlich Beziehung, Zusammenleben und Training mit Hunden irgendwo erhält, können funktionieren oder eben auch nicht.

Das Wichtigste – wie in allen Bereichen des Lebens – ist meines Erachtens: Wie flexibel ist man im Umgang mit seinem Hund, wenn dann doch mal etwas nicht funktioniert und wie viel Wissensmodell- und Verhaltensalternativen hat man, um das artgerechteste Leben und damit meiner Meinung nach beste Verhalten eines Hundes herbeizuführen?

Es gibt meines Erachtens nur eine feste Zielgröße in der Beziehung zwischen Hund und Mensch: beide Partner dürfen sich so oft wie nur irgend möglich gut fühlen, also im (neurologischen und hormonellen) Gleichgewicht sein. Der Hund an der Seite seines Menschen gibt das Feedback, was er auf dessen Verhalten geben kann. Ist man als Halter nicht im Gleichgewicht, wird es der Hund auch nicht sein.
Oder noch anders ausgedrückt: Wenn sich mein Hund nicht so verhält, wie ich es möchte, schaue ich zuerst auf mich und prüfe, was ich an mir verändern kann mit dem Ziel, dass der Hund darauf ein besseres Feedback (Verhalten) gibt. Und falls das auch nicht zum gewünschten Ziel führt, darf ICH MICH erneut prüfen und verändern, bis das gewünschte Ergebnis eintritt. Das ist sozusagen meine Interpretation des Sprichwortes: „Der Hund ist der Spiegel der Seele“.

Und die Chance, ein gutes Verhältnis zwischen seinem Hund und sich aufzubauen, ist um so größer, je mehr Möglichkeiten in meinem Verhaltensrepertoir existieren, wobei wir damit wieder bei der Flexibilität und dem Punkt sind, dass man mehrere Modelle auf Ihr Funktionieren prüfen darf.

Meiner Meinung nach führt dieser nie endende Prozess in eine „echte Beziehung“ zwischen dem Menschen und seinem Hund – und zwar fern ab von Kommandos und Dressur.

Ab dem Punkt, an dem ich dies für „meine Wahrheit“ definierte, wurde alles noch leichter in der Beziehung zu meinen Hunden…

Heute bin ich „Hundepsychologen nach Thomas Riepe“ und ich bin meinem Ausbildern Thomas und Maria Hense sehr dankbar für die Erkenntnisse, die mich noch einmal einen veränderten Blick auf den Hund und mich selbst werfen lassen. In Verbindung mit meiner Coaching-Ausbildung halte ich dies für die perfekte Kombination zur Beurteilung von Mensch-Hunde-Beziehungen und macht mich zum Experten für Problemlösungen.

 

Vita in Kürze:

• geboren 1974 in Altenburg/Thüringen
• Verheiratet und stolzer Vater eines Sohnes
• gelernter Kaufmann
• Studium der Betriebswirtschaftslehre
• 14 Jahre lang Manager in einem Gesundheitskonzern
• Hobby-Hunde-Züchter
• NLP-Coach
• Hundepsychologe nach Thomas Riepe (Hundepsychologie nTR)

 

 

Mein Credo

Hunde sind in unserem Leben, damit sie uns einen Spiegel vorhalten und uns damit zeigen, wie wir Menschen uns weiterentwickeln dürfen. Das ist meine Überzeugung und der Tenor meines Wirkens und ich möchte dazu beitragen, dass jeder die bestmögliche Beziehung mit seinem vierbeinigen Gefährten lebt.

Lieber Grüße

Steffen.